Backenzähne
Hauskatzen wie auch viele wilde Katzenarten haben ein Gebiss mit 30 Zähnen.
Jungtiere jedoch mit ihren Milchzähnen nur 26 Zähne, da ihnen noch die Backenzähne fehlen.
Baden
Katzen sind extrem
Wasserscheu, sind aber in der Lage im Notfall zu
schwimmen.
Daher sollte man sie nur wenn es unbedingt sein muss Baden, es Stresst die Katze ungemein, danach benötigt sie Ruhe und Wärme.
Baldrian
Baldrian kann bei Katzen eine Auswirkung wie Drogen beim Menschen haben, also unbedingt auf die Dosierungsangaben achten und nicht überschreiten.
Balinese
Ist eine Katze des orientalischen Typs, eine sehr schlanke, geschmeidige und elegante Halblanghaarkatze, die Verwandt ist mit der
Siam, der orientalischen Kurzhaarkatze oder orientalische Langhaar , Javanesen genannt.
Balkonhaltung
Unbedingt muss darauf geachtet werden, dass der Balkon für die Katze gut abgesichert ist. Denn beim Spielen oder auch Nachspringen eines gesehenen Vogels, achtet die Katze nicht auf die Höhe des Balkons und dies schlimme Folgen haben.
Auch die gekippte Balkontüre, kann zur tödlichen Falle des Vierbeiners werden, wenn es den Drang verspürt in die Natur zu wollen.
Ballen
An den
Pfoten befindliche, meist haarlose Hautgebilde, die aus einer verdickten Epidermis mit einer weichelastischen Hornschicht bestehen.
Die Unterhaut enthält viele elastische Fasern, in denen Fettzellen eingelagert sind. Dieses Baufett verleiht dem Ballen eine federnde Konsistenz.
Am Ballen befinden sich
Schweißdrüsen, die zum Teil Duftstoffe absondern.
Bandwürmer
Hauptsächlich wird die Katze von dickhalsigen Bandwurm (Taenia taeniaeformis) und vom kürbiskemartigen Bandwurm (Dipylidwm canmnm) befallen. Und einige Bandwürmer können auch von der Katze auf den Menschen übertragen werden. Nur nach ärztlicher Anweisung ist eine Behandlung (Entwurmungskur) gegen
Wurmbefall erfolgreich.
Barfen
=Rohfütterung; BARF heißt übersetzt : B =Biologisch, A=Artgerechtes, R=Rohes F=Fleisch
(im Englischen: B=Biologically A=Appropriate R=Raw F=Food).
Bastard
Entsteht bei Kreuzungen von Tieren, die verschiedenen Rassen angehören.
Bauchbruch
Bauchbrüche müssen umgehend operiert werden. Der Bauchbruch
Kann durch Unfälle entstehen, bei denen zwar die Haut heilgeblieben ist, die darunter liegende Muskulatur jedoch verletzt wurde. Durch Ausstülpung der Bauchwand macht er sich bemerkbar.
Bauchwassersucht
Diese komplexe, tödlich verlaufende Viruserkrankung der Katzen wurde erstmals in den 60-er Jahren festgestellt. Sie tritt seit einigen Jahren gehäuft auf und ist in der Zwischenzeit weltweit verbreitet. Sie befällt Katzen aller Altersstufen, bevorzugt werden jedoch junge Katzen. Inzwischen soll für ca. jeden 6. Todesfall bei Katzen die
FIP verantwortlich sein, dies geht aus neueren pathologischen Untersuchungen hervor. Für den Menschen besteht keinerlei Ansteckungsgefahr. Jede Katze, die als Freigänger Ausgang nach draußen hat und dadurch Kontakt zu Artgenossen bekommt, ist ansteckungsgefährdet. Am häufigsten erfolgt die Ansteckung durch bereits infizierte andere Katzen, die den Virus ausscheiden.
exsudative (feuchte) Form (klassische Form): Dabei kommt es zu Flüssigkeitsansammlungen meist in der Bauchhöhle, dies nennt man Bauchwassersucht. Seltener erfolgt der Erguss auch in die Brusthöhle und in den Herzbeutel. Bei dieser Form fällt dem Besitzer oder der/dem behandelnden Tierärztin/Tierarzt eine immer stärker werdende Umfangsvermehrung des Bauches bei gleichzeitiger Abmagerung des Tieres auf.
nichtexsudative (trockene) Form: Hierbei fehlen die Ergüsse, sprich Wasseransammlungen. Diese Form läuft in der Bauchhöhle und in inneren Organen wie Niere, Leber, Lymphknoten, Auge, Milz, Herz und Gehirn ab. Dabei bilden sich knotige Gewebsveränderungen (Granulome) an den befallenen Organen; diese kommen auch bei der feuchten Form vor.
Begattungsaufforderung
Durch das, dem Männchen unter die Nase hin gestreckte Hinterteil, der rolligen Kätzin, gibt sie zu verstehen
Paarungsbereit zu sein.
Beißhemmung
Nur beim Beutefang beißt die Katze, ansonsten unterliegt die Katze einer Beißhemmung, die auch beim Tragen der Jungtieren besteht.
Beschwichtigungsgebärde
Zur Vermeidung einer Auseinandersetzung, ist der direkte Blickkontakt sowie das langsame Zurückziehen von Rivalen.
Besitzverteidigung
Mein Haus, mein Garten, mein Schlafkissen, ja sogar meine Menschen…und alles was 'Ihr' der Katze gehört, wird von fremden Artgenossen strengstens verteidigt.
Bestrafung
Bestrafungen sind so eine Sache bei Katzen, denn meistens stellt sie es im Verborgenen an und im nach hinein ist eine Bestrafung sinnlos, da die Katze den zusammen hang nicht erkennt.
Jedoch wenn die Katze erwischt wird, kann man mit einer Wasserspritze oder einem festeren Klatschen in die Hände
nachhelfen.
Und bitte nie, nie, wenn die Katzen eine Stelle ihrer Wohnung mit Urin und Kot beschmutzt, die Katze mit der Nase reindrücken, das ist absolut Katzenunwürdig und darf auf keinen Fall passieren.
Beutefang
Auch wenn Katzen keinen Hunger haben, sind sie Jäger und unterliegen immer ihrem Beutefangdrang.
Bewegungsfreiheit
Es kommt nicht auf die großen Räumlichkeiten an um der Katze Bewegungsfreiheit zu schaffen, sondern das der Besitzer viel für die Katze da ist und sie Beschäftigung hat und ihr Spieltrieb angeregt wird.
Bezugsperson
Wie beim Hund kann der Mensch, einer Katze die Bezugsperson sein und nicht nur ihr Futterspender. Gezielt sucht sich die Katze den heraus, der für sie wichtig ist, und dies bekommt er zu spüren.
Blending
Aus Verpaarung von Wild- und Hauskatzen.
Blesse
Ein von der Stirn bis runter zur Nase, breiter und weißer Streifen.
Blutarmut
Unter Anämie versteht man einen abnormal niedrigen Gehalt von Hämoglobin, dem roten Pigment, das den Sauerstofftransport im Blut besorgt. Anämie ist also keine eigenständige Erkrankung, sondern nur Symptom einer vorliegenden Störung. Bei alten Katzen rührt Blutarmut meistens von einer Nierenerkrankung, einer Ansteckung mit dem Virus der Katzenleukose oder Knochenmarktumoren her. Die sogenannte infektiöse Katzenanämie wird durch Mikroben, nämlich Haemobartonella felis, ausgelöst; sie heften sich an die roten Blutkörperchen an und regen den Wirtskörper dazu an, diese zu zerstören. Man vermutet, dass Haemobartonellen durch Insektenstiche, vor allem Flohstiche, übertragen werden.
Katzen, die an Anämie leiden, zeigen Teilnahmslosigkeit und Lethargie. Für die diagnostische Abklärung ist fast immer eine Blutuntersuchung erforderlich, manchmal auch zusätzlich noch eine Knochenmarkpunktion.
In schweren Fällen kann mit Blut von einer Spenderkatze eine Bluttransfusion vorgenommen werden; doch dieses Verfahren kommt in den tierärztlichen Praxen nicht häufig zur
Anwendung.
Borreliose
Borreliose: "Borrelien" sind Bakterien, die vom "gemeinen Holzbock" übertragen werden. Die Katzen, die mit diesen Bakterien infiziert sind, bekommen Fieber, sind schlapp, fressen nicht mehr. Wird die Borreliose nicht rechtzeitig erkannt, können die Katzen und andere Tiere, unter schmerzhaften Gelenkentzündungen leiden und sogar Organschäden davon tragen. Vorsicht!!! Es gibt in Deutschland einige Gebiete, in denen die Borreliose-Infektionsrate bei Zecken extrem hoch ist, z. B. rund um Stuttgart liegt sie bei ca. 40%!!!
-siehe auch Zecken-
Botulismus
Wird verursacht durch die Toxine, die in den Kadavern durch Clostridium Botulinum entstehen.
Bronchialasthma
Ist eine Lungenerkrankung.
Anfallsweise auftretende Atemnot infolge einer Verengung der Bronchien.
Bronchitis
Ist eine
Lungenerkrankung.
Im Anschluss an einer Entzündung des Nasen- und Rachenraumes entsteht eine Bronchitis. Meistens sind es Eitererreger die aus vorausgegangenen Entzündungen in die Bronchien gelangt sind oder eingeatmet wurden.
Brustgeschirr
Zum spazieren gehen, eine nicht nur um den Hals, sondern auch um den Bauch zu schnallendes Katzengeschirr. Es ist ratsam das Geschirr schon im Jungtieralter anzulegen um die Katze daran zu gewöhnen, denn viele Katzen legen sich hin und mit laufen ist es gelaufen!
Burma
Die Burma oder Burmese Katze eine kurzhaarige Rasse der Hauskatze und nicht zu verwechseln mit der Birma Katze, die ihre eigene Rasse darstellt.
Die Burma ist an der Körperunterseite heller als die Färbung von Beine und Rücken, ihre Abzeichen im Gesicht und Ohren hingegen sind dunkler als am restlichen Körper. In Birma halten die Mönche sie als eine von 16 Tempelkatzenrassen unter ihrem ursprünglichen Namen Thong Daeng zu Deutsch: Kupferkatze, gelehrige Schönheit.