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Lexikon


Mein kleines Katzenlexikon

Hier ist eine kleine Sammlung von Begrifflichkeiten, die Katzenhalter oder denen die es werden wollen, eine Hilfe sein kann.

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Haarlinge

Untern den bei Katzen vorkommenden Hautschmarotzern sind sie die harmlosesten und zugleich auch seltensten. Sie saugen weder Blut, wie die Läuse oder Flöhe, noch bohren sie Gänge in die Haut, wie die lästigen Räudemilben. Sie begnügen sich mit Hautschuppen, Haartrümmern und Sekreten der Haut. Da sie sehr beweglich sind und niemals Ruhe finden, verursachen sie durch ihr ständiges Umherlaufen einen starken Juckreiz. Kratzexzeme und Haarausfall können bei übermäßigem Befall die Folge sein. Besonders gerne lassen sie sich im Bereich des Kopfes und Halses nieder. Sie sind etwa Stecknadelkopf groß, von ovaler Form und von gelblicher oder grauer Farbe. Von den ähnlich aussehenden Läusen unterscheiden sie sich durch die Form des Kopfes. Er ist breiter als das nachfolgende Brustsegment. Suchen sie am besten einen Tierarzt auf.

Hängeohrkatze

Scottish Fold

Haftung

Als Katzenbesitzer haftet man für alle Schäden die die Katze anrichtet. Darum ist es sinnvoll eine freilaufende Katze gut zu versichern. Oftmals springt auch die eigene Haftpflichtversicherung bei entstandenen Schäden ein.

Hakenwurmbefall

Hakenwürmer (Ancylostomatidae) tragen ihren Namen aufgrund ihres abgebogenen Vorderendes. Die Würmer sind mit 1 bis 2 Zentimetern relativ klein, können aber in großer Zahl auftreten ausgewachsene Hakenwürmer ernähren sich vom Blut ihrer Wirte, indem sie sich in der Darmschleimhaut verbeißen. Geringe Mengen an Würmer werden vom Wirt toleriert, erst bei massivem Befall kommt es zu den spürbaren Auswirkungen des Blutverlustes sowie zu massivem Durchfall, der auch Blut enthält. Uncinaria Stenocephala, der vor allem Füchse und Hunde, seltener auch Katzen und Menschen befällt.

Halblanghaar

z. B. Birma, Türkische Van, Ragdoll, Somali, Balinese.

Haltung

Eine Katze kann in jeder Wohnung leben. Es sollte nur darauf geachtet werden dass die Wohnung die richtige Größe und Höhe hat. Sollte die Katze länger als 8 Stunden alleine sein empfiehlt es sich eine zweite Katze anzuschaffen. Doch dann sollten Sie wiederum darauf achten, dass die Wohnung genügend Platz für Auslauf bietet.

Harnblasenentzündung

Durch eine bakterielle Infektion oder Unterkühlung kann sich die Katze eine Harnblasenentzündung holen. Sie geht oft aufs Klo und lässt jedoch nur wenige Tropfen, die auch Blutig sein können. Mit Wärme und einer rechtzeitigen Tierärztlichen Behandlung sind gute Heilungstendenzen.

Harnen

In Durschnitt setzt eine Hauskatze in 24Stunden, 2 bis 4mal Harn ab.

Harnspritzen

Markieren

Hauskatze

Abstammung von der Falbkatze (Wildkatze). Hauskatzen haben keinen Stammbaum und unterliegen keinen züchterischen Ambitionen.

Hautjuckreiz

Die Katze putzt und kratzt sich vermehrt, bis hin zu Hautwunden

Hautmilben

Hautmilben leben in der Haut ihres Wirten und verursachen Hauterkrankungen, die zusammenfassend als Räude bezeichnet werden. Neben starkem Juckreiz entstehen Pusteln, Krusten, Ekzeme und Haarausfall. Je nach Milbenart entwickeln sich die Symptome nur am Kopf oder am ganzen Körper der Katze. Räudemilben werden von Katze zu Katze durch direkten Kontakt übertragen. Die Parasiten bohren sich in die Haut des Wirtes ein und legen dort ihre Eier ab, sie leben in verzweigten Bohrgängen in der Haut. Die Behandlung der Milben muss mit speziellen Präpararten über längere Zeit konsequent durchgeführt werden.

Hautpilz/Mykose

Fast alle Haus- und Nutztierarten können von Hautpilzen befallen werden. Diese mikroskopisch kleinen Organismen siedeln sich im Fell und auf der Haut an und erzeugen tausende von Pilzsporen, die der Weiterverbreitung dienen. Sowohl durch direkten Kontakt als auch durch Pflegeutensilien, Futtermittel, Decken und andere Gegenstände kann die Erkrankung von Tier zu Tier, vom Tier auf den Menschen und vom Menschen aufs Tier übertragen werden. Bei erkrankten Tieren finden sich als typische Hautveränderungen kreisrunde haarlose Stellen, hauptsächlich am Kopf, am Hals, in Ohr Nähe oder an den Gliedmaßen. Sie sind mit Schuppen oder Borken belegt und zur geschlossenen Felldecke hin mit einem roten, entzündeten Randsaum begrenzt. Teilweise können diese Veränderungen mit deutlichem Juckreiz verbunden sein. An derart vorgeschädigten Hautstellen haben auch Bakterien leichtes Spiel und können das Krankheitsbild deutlich komplizieren. Darüber hinaus gibt es auch atypische Verlaufsformen, die je nach Tierart, Pilzart und Abwehrlage des Tieres variable Hautveränderungen hervor rufen. Deshalb sollten alle Tiere mit deutlichen Hautveränderungen frühzeitig tierärztlich untersucht werden. Da auch nicht übertragbare Hautkrankheiten vergleichbare Krankheitsbilder zeigen können, ist zur Diagnose in aller Regel eine Laboruntersuchung erforderlich. Beim Menschen beginnt die Erkrankung mit einem rötlichen, linsengroßen schuppigen und juckenden Fleck, meist an Unterarmen, Beinen oder im Gesicht, der nach außen wächst, während die Mitte abheilt. Bleibt die Erkrankung unbehandelt, entstehen zahlreiche solcher Herde, die landkartenartig zusammenfließen können. Am behaarten Kopf können rundliche, kahle, grauweiß beschuppte Flecken entstehen. Zur Behandlung bei Tier und Mensch stehen Pilz- und sporenabtötende Salben, Lotionen, Sprühlösungen und Tabletten zur Verfügung. Die Heilung kann mehrere Wochen in Anspruch nehmen. Vorbeugend sollte auf besondere Hygiene im Umgang mit hauterkrankten Tieren geachtet werden.

Havana

Kurzhaarkatze. Zucht zwischen Chocolatepoint-Siamesen und einfarbigen schlanken Kurzhaarkatzen. Wurde 1958 in England als Standard erkannt

Hecheln

Da die Katze nur an Sohlen, Zehballen, an den Lippen, am Kinnwinkel, in der Zitzenumgebung und am After Schweißdrüsen besitzt muss sie bei erhöhter Temperatur zu Hecheln beginnen, dadurch wird Ihr Schweiß absorbiert und ihre Körpertemperatur reguliert.

Hechtbiss

Angeborene Verkürzung des Oberkiefers. Vorbiß

Heilige Birma

Mittelschwerer, leicht gestreckter Körper; verhältnismäßig kurze, stämmige Beine; abgerundete und gut proportionierte Pfoten. Der Schwanz ist von mittlerer Länge und eleganter Form, dünn an der Wurzel, voll und buschig am Ende. Er sollte fedrig behaart sein. Kräftiger Schädel mit vollen, runden Wangen, leicht gewölbter Stirn, mittellanger Nase, ohne Stop, ausgeprägtes Kinn. Ohren möglichst klein und nicht zu aufrecht stehend, auch nicht zu rund. Im Gesicht ist das Fell kurz, wird von den Wangen ausgehend länger und bildet eine volle Halskrause. Am Rücken und an den Flanken ist es sehr lang, an anderen Körperteilen mittellang. Das Fell hat eine seidige Textur und wenig Unterwolle. Augen tiefblau, leicht abgerundet oder leicht oval. Die Birmakatzen haben an Gesicht, Ohren, Pfoten und Schwanz Pointfarbe. Der Rest ist sehr hell eierschalenfarben, und der Rücken zeigt ein goldenes Beige bei allen Farbschlägen der Katze. Der Bauch ist ohne Flecken. Die Handschuhe und Sporen sind absolut rein weiß. An den Vorderpfoten kann das Weiß an der Zehenwurzel oder am Gelenk enden. An den Hinterbeinen läuft es an der Sohle zu einer Spitze aus ("Sporen"). Die idealen weißen Sporen sollen zwischen der Hälfte und zwei Drittel der Entfernung zwischen den Fußballen und dem Gelenk der Hinterpfoten enden. Sie sollten das Gelenk nicht erreichen, auf keinen Fall sollen sie über das Gelenk hinausgehen. Wesentlich ist vor allem die Gleichmäßigkeit sowohl der Vorderpfoten und der Hinterpfoten. Im Idealfall ist das Weiß auf allen vier Pfoten völlig gleichmäßig verteilt. Die Fußballen können rosa, analog der Pointfarbe oder beides sein. Das Fell ist halblang, je nach Körperteil. Sehr lang auf dem Rücken und an den Flanken. Seidige Textur, wenig Unterwolle. Im Gesicht sind die Haare kurz, länger werdend auf den Wangen, volle Halskrause.

Herbstgrasmilben

Herbstgrasmilben führen bei Katzen, Hunden und Menschen, vor allem im Spätsommer und Herbst, zu stark juckenden Hautentzündungen, die der Räude ähnlich sind. Die gelben oder orangeroten Parasiten sind mit bloßem Auge zu erkennen. Der Name der Milben verrät viel über ihre Lebensweise. Im Spätsommer und Herbst kommt es zur explosionsartigen Vermehrung, vor allem auf Wiesen und Sträuchern. Die Larven der Milben ritzen die obere Hautschicht ihres Wirtes mit den Mundwerkzeugen an, geben ein Enzym ab, welches das Gewebe des Wirtes verflüssigt. Dieses Gemisch dient als Nahrung der Larven. Nach ca. einer Woche fallen die vollgesogenen Larven ab, entwickeln sich zu erwachsenen Milben und leben von da an im Erdboden. Als Parasiten bezeichnet man aus diesem Grund nur die Larven der Herbstgrasmilben. Entzündliche Hautveränderungen und Juckreiz sind die Folge. Die Behandlung erfolgt mit gleichen Mitteln, wie bei Flohbefall.

Herpesvirus

Hauptsächlicher Erreger des Katzenschnupfens. Inkubationszeit 5 - 7 Tage.

Herzerkrankungen

Kommen häufiger bei älteren Katzen vor. Anzeichen dafür: Husten, schwere Atmung (Katze atmet bei geöffnetem Mund), Abmagerung könnte auf ein Herzleiden hindeuten. Kann andere Blutwerte negativ beeinflussen, z.B. Nieren. Viele Tierärzte scheinen darauf nicht aufmerksam zu werden und behandeln oftmals die Symptome im Hinblick auf eine andere Krankheit - Niereninsuffizienz. Als Ursache kommen außer Infektionskrankheiten vor allem chronische Erkrankungen der Leber, der Nieren und anderer Organe in Betracht. Manchmal liegt ein Herzklappenfehler zugrunde. Das Herz kontrahiert sich nicht mehr maximal. Es wird müde und schwach. Sein Schlagvolumen nimmt ab. Das Blut wird nur noch unvollständig aus den Kammern ausgetrieben. Es kommt hierdurch zu Blutstauungen, die im Laufe der Zeit zu einer Überdehnung der Herzwand und damit zu einer Herzerweiterung führen können. Bis zu einem gewissen Grad vermag sich der Körper diesem Zustand anzupassen. Bei einer Störung dieses Gleichgewichtes durch Überanstrengung oder hinzukommende Krankheiten sowie bei stärkerer Ausprägung des Herzschadens machen sich die Erscheinungen der Herzschwäche bemerkbar. Sie äußern sich in Kurzatmigkeit bis hin zu hochgradiger Atemnot, in Teilnahmslosigkeit und Appetitlosigkeit. Oft nehmen die Katzen eine sitzende Stellung ein, sind ruhelos und atmen mit offenem Fang. Bei fortgeschrittener Erkrankung weisen Zunge und Schleimhäute eine bläuliche Farbe auf (Zyanose). Infolge Stauungen im kleinen Kreislauf stellt sich mitunter Husten ein, wobei gleichzeitig weißer Schaum heraus befördert wird. Die Herzschwäche zieht auch andere Organe in Mitleidenschaft, besonders die Leber und Nieren. Hin und wieder hat dies eine Bauch- oder Brustwassersucht zur Folge.

Hitze

Rolligkeit

Holzbock

Der Holzbock gehört zu den Schildzecken. Ein schwarzer Schild bedeckt beim Weibchen, der Nymphe und der Larve den vorderen Teil des Rückens, beim Männchen ist der ganze Rücken bedeckt. Zecken sind Überträger von Krankheiten, dazu gehören u. a. Borreliose und Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)!!! -Siehe Zecken-

Homöopathie

Die Homöopathie wurde vor fast 200 Jahren von einem deutschen Arzt namens Samuel Hahnemann begründet. Die grundsätzlichen Ideen der Homöopathie waren schon lange in Gebrauch und werden gut durch das grundlegende homöopathische Gesetz des Simile zusammen gefasst: "Ähnliches möge ähnliches heilen".

Homologie

Übereinstimmung. In den diploiden Körperzellen der Katzen sind jeweils 2 Chromosomen. Sie werden als homologe Chromosomen bezeichnet. Eine Ausnahme bilden die Geschlechtchromosomen.

Hybride

Nachkommen von Zuchtkatzen verschiedener Rassen

Hysterektomie

Entfernung der Gebärmutter
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