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Mein kleines Katzenlexikon

Hier ist eine kleine Sammlung von Begrifflichkeiten, die Katzenhalter oder denen die es werden wollen, eine Hilfe sein kann.

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Kalziummangel

Reine Fleischfütterung ist ungesund, denn Fleisch enthält zu wenig Kalzium, so dass ein Kalziummangel auftritt. Das Futter muss dann Umgestellt werden, das die Katze wieder genügend Nährstoffe zu sich nimmt.

Kannibalismus

Leider kann es vorkommen das Junge, Unerfahrene Erstlingsmütter, die bei der Geburt gestört wurden, ihre neugeborenen Artgenossen auffressen.

Karbolineumvergiftung

Teehaltigen Holzschutzmittel können bei Katzen, durch das Lecken ihres Felles, schwere Vergiftungen hervorrufen, die sich mit Erbrechen, Durchfall, Krämpfen und Lähmungen Auswirkern können. Unbedingt einen Tierarzt konsultieren

Karpalorgan

Das Karpalorgan befindet sich, das aus mehreren Sinneshaaren bestehend und deren Duftdrüsen, die die Katze über dem Fußwurzelballen an der Vorderpfote hat.

Karpfenbiss

Es kommt vorwiegend bei den Siam, orientalischen Kurzhaar Katzen vor und ist eine als Überbiss bekannte, angeborene Verkürzung des Unterkiefers

Kartäuser

Die Kartäuser Katze wird den Kartäuser Mönchen zugeschrieben, welche die „blauen“ schweren Kurzhaarkatzen aus Afrika mitgebracht habensollen

Kashmir

Die Existenz der Katzenrasse Kashmir ist bis heute sehr umstritten. Die in Großbritannien seit 20 Jahren schokoladenbraunen sowie lila gezüchtete Perserkatze

Kastration

Entfernung der Keimdrüsen. Die Kastration sollte im sechsten oder siebten Lebensmonat vorgenommen werden. Vielleicht hält der Tierarzt aber auch einen anderen Zeitpunkt für richtig. Beim Kater handelt es sich um die operative Entfernung der Hoden durch den Arzt, bei der Kätzin um die Entfernung der Eierstöcke und/oder Gebärmutter. Um Fettleibigkeit zu vermeiden, dürfen kastrierte Katzen nicht überfüttert werden. Nach der Kastration bleibt die Ranzzeit des Katers bzw. die Rolligkeit der Kätzin aus; die Tiere werden meist viel ruhiger und häuslicher.

Katergesang

Mit den Katergesang handelt sich es hier nicht um ein Liebesgesang für seine Angebetete, vielmehr soll es den anderen Katern als Drohung gelten, dass die sich fern halten sollen

Katzenakne (feline Akne)

Die Katzenakne ist eine eher seltene Hauterkrankung der Katze. Ganz im Gegensatz zur menschlichen Akne sind vor allem erwachsene Tiere betroffen. Die Ursache der Katzenakne ist trotz intensiver Forschung noch unbekannt. Bei einigen Tieren ist die Akne ein lebenslanges Problem, während andere nur einmal in ihrem Leben eine kurze Episode dieser Erkrankung mitmachen und danach dauerhaft geheilt sind. Betroffen sind vor allem Kinn und Unterlippe, gelegentlich auch die Oberlippe. Oftmals bilden sich zunächst einige Mitesser, die sich später entzünden. Entzündliche Pusteln treten auf, in schweren Fällen entstehen Furunkel oder aber hochgradige Entzündungen der gesamten Haut des betroffenen Bereichs. Kinn und Lippen können stark anschwellen. Katzen mit Katzenakne reiben Kinn und Lippen oft an rauhen Oberflächen. In chronischen Fällen kommt es hierdurch sogar zur Narbenbildungen. Katzenakne kann durch unsaubere Fressplätze und Plastikschüsseln verursacht werden. Aus diesem Grund sollte, als erster Schritt im Fall von Akne, noch vor medikamentöser Behandlung, der Fressplatz überprüft werden. Er sollte immer sauber sein. Fressensreste sollten weggeräumt, Plastikteller durch Porzellan ersetzt werden. Außerdem sollte man darauf achten, dass die Katze keine Reste an ihrer Schnurrhaaren hängen hat. Gegebenenfalls sollte man der Katze das Maul abputzen.

Katzenminze

Katzenminze ist ein kleine Pflanze (Nepeta cataria), deren Geruch in den meisten Fällen von Katzen heiß geliebt wird. Bei dafür empfänglichen Tieren erzeugt die Katzenminze Reaktionen, die denen des Menschen auf bewusstseinserweiternde Drogen ähnel Katzenminze gibt es im Gartencenter in fertigen Pflanzen in Töpfen oder in Zoofachgeschäfte, getrocknet oder als Spray, für die Spielsachen der Katze, um diese wieder Interessanter zu machen. Weniger ist besser, verwenden sie die Katzenminze bedacht dosiert.

Katzenschnupfen

Der Katzenschnupfen ist eine sehr häufige Erkrankung junger, ungeimpfter Katzen oder Katzenwelpen, die von einer ungeimpften Mutter stammen. Aber auch ältere Tiere können erkranken. Die Katze steckt sich entweder an einer kranken Katze an oder an einem gesund aussehenden Tier, dass die Erkrankung überlebt hat und zeitweilig Viren ausscheidet. So harmlos wie sein Name ist der Katzenschnupfen leider selten. Er beginnt in der Regel mit Niesen, gefolgt von einem zunächst klaren Nasen- und Augenausfluss, der schnell schleimig und eitrig wird. Hinzu kommen Fieber, Niedergeschlagenheit und Appetitlosigkeit. Die Nasenlöcher verkleben, die kranke Katze atmet nunmehr durch den Mund, wodurch die Infektion tiefer gelegene Abschnitte des Atmungsapparates ergreift. Es kommt zur Entzündung der Luftröhre, der Bronchien und sogar der Lunge. Husten ist die Folge. In manchen Fällen treten schmerzhafte Geschwüre in der Mundhöhle auf. Nicht rechtzeitig erkannt und behandelt, führt der Katzenschnupfen nicht selten zum Tode. Bitte unbedingt ihren Tierarzt aufsuchen.

Katzenseuche

Die Katzenseuche ist in ihrer Häufigkeit seit der Einführung der Impfung zurückgegangen. Ausbrüche beobachtet man heute bei ungeimpften oder nicht ausreichend geschützten Katzen jeden Alters. Ihr Erreger ist ein Virus, das in der Außenwelt extrem widerstandsfähig ist und Jahre überleben kann. Die Katzenseuche wird darum nicht nur durch direkten Kontakt mit einem kranken Tier übertragen, sie kann auch vom Menschen mit dem Schuhwerk, der Kleidung, den Händen oder mit Gegenständen, die von mehreren Katzen benutzt werden, eingeschleppt werden. Wie bei den meisten Viruskrankheiten der Katze gibt es auch bei der Katzenseuche gesunde Virusausscheider als weitere Ansteckungsquelle. Typisch ist das plötzliche Auftreten der ersten Symptome: Appetitlosigkeit, Teilnahmslosigkeit und allgemeine Unlust. Zu diesem Zeitpunkt haben die Katzen zumeist sehr hohes Fieber. Kurz darauf erbrechen die Tiere massiv, zunächst Reste der letzten Mahlzeit, bald nur noch Schleim und Galle. Überleben sie dieses Stadium, so kann sich ein schwerer, beinahe unstillbarer Durchfall einstellen, der Blut und Darmschleimhautfetzen enthalten kann. Erbrechen und Durchfall führen zu einer sehr raschen Austrocknung, einem deutlich sichtbaren Verfall und letztlich zum Tode. Die Behandlung der Katzenseuche ist aufwendig und nicht immer erfolgreich, was aber keinem von einem Behandlungsversuch abhalten sollte!

Katzentyphus

Der Katzentyphus ist eine sehr heftige, ansteckende, für Katzen charakteristische Erkrankung und wird hervorgerufen durch das Parvovirus. Sie ist gekennzeichnet durch starken Kräfteverfall, Magen-Darm-Katarrh und einer Verringerung der weißen Blutkörperchen. Die Inkubationszeit dauert 2-10 Tage; dann entwickelt sich die Krankheit tödlich (in 12-24 Std., nach Fieber, auf das Untertemperatur folgt) oder aber in anderer heftiger Form: eine Phase mit Fieber, völliger Entkräftung und Dehydration, während der die Katze in Brustlage verharrt, auf keine Bemühungen reagiert und ein struppiges und unsauberes Fell aufweist. Weitere Symptome sind: Appetitlosigkeit, extremer Durst, galliges Erbrechen mit Schaumbildung, Durchfälle, Bauchschmerzen. Tierarzt aufsuchen!!!

Katzenwaisen

Eine Katzenmami die aus diversen Gründen nicht mehr für ihre Babys sorgen kann, sind Katzenwaisen und müssen dann, vom Menschen, konsequent und besonders behutsam versorgt werden. Wenn sie noch keine Erfahrung haben, suchen sie schnellst möglichst ihren Tierarzt auf, der die erst Versorgung vornimmt. Bis zur 3.-4. Woche müssen die Babys mit Aufzuchtmilch (Tierbedarf Geschäfte) regelmäßig 8-12 mal am Tag versorgt werden. Es empfiehlt sich hierfür ein spezielles Saugfläschchen oder Pipette, zur Not tut es aber auch ein Puppenfläschchen. Halten Sie die Babys immer warm. Zur Erstversorgung ist z.B. eine Wollsocke sehr gut und ein weiches Stofftier, an das die Kleinen sich kuscheln können. Ein warmes Fell, Wärmflasche, Heizkissen oder eine Infrarotlampe eignen sich um dem Wärmebedürfnis (25°-30°) der Kleinen gerecht zu werden. Immer auf die Wärme achten!!! Es ist wichtig, dass die Kleinen immer wieder mit einem weichen Baumwolllappen am Bauch, Richtung After und Genitalien gestreichelt werden, um die Darmregulierung sowie die Urinabsonderung zu reizen und aufrecht zu erhalten. Viele Streicheleinheiten sind auch nicht zu vergessen!

Kennel

Transportkorb/Transportbox

Klagelaut

Vor allem Neugeborene bekunden Laute bei Hunger und Unpässlichkeit oder beim Eintragen.

Klettern

Katzen wollen Überblick, und den verschaffen sie sich, indem sie meistens auf höher gelegene Plätze klettern

Klistier

Einlauf in den Mastdarm bei Verstopfung oder auch zur künstlichen Ernährung.

Knickrute

Bei Siamkatzen oder Burmesen angeborene und vermutlich vererbte Missbildung an der Schwanzspitze, die unbeweglich ist.

Köpfchengeben

Begrüßungsverhalten miteinander vertrauter Katzen. Das Tier stößt dabei mit der Stirn gegen die des anderen und streicht an ihm entlang. Dieses Verhalten wird auch auf den Menschen übertragen. Nicht nur bei der Begrüßung vertrauter Katzen, sondern auch beim Menschen, gibt die Katze Köpfchen, indem sie die Stirn gegen die eines Anderen stößt und streicht dabei an ihm entlang.

Körperpflege

Das empfindliche weiche Fell sowie die geschmeidige Haut werden bei jeder Gelegenheit ausgiebig geputzt und gepflegt. Das Belecken des Felles ist die häufigste Putzhandlung, die mit der reibeisenartigen Zunge ausgeführt wird Mit ihrer rauen Zunge, putzt die Katze mehrmals Täglich ausgiebig ihr Fell. So hält die Katze ihr weiches Fell und ihre geschmeidige Haut gepflegt.

Körpertemperatur

Die Katze hat eine Körpertemperatur zwischen 38und 39°C, liegt sie unter 38°C oder über 39°C, sollte erstmal neu gemessen werden, wenn die Messung dennoch nicht anders ist, den Tierarzt aufsuchen

Kokzidiose

Darminfektion, die durch Ansteckung erfolgt

Koliinfektionen

Können nur durch bakteriologische Stuhluntersuchung von anderen Durchfallerkrankungen diagnostiziert werden, treten eher selten auf.

Kolostralmilch

Diese Milch wird unmittelbar nach der Geburt abgegeben und ist für die Neugeborenen sehr wichtig. Die Jungen sind dann weniger für Infektionen anfällig.

Kontaktlaute

Jungtiere die den Kontakt zur Mutter verloren haben, geben diese Kontaktlaute ab. Katzen geben zur gegenseitigen Verständigung, im Ultraschallbereich zwischen 50 000 und 80 000 Hz nach wissenschaftlichen Erkenntnissen, Laute von sich.

Kotverstopfung

Durch falsche Ernährung oder bei sehr fetten und trägen Tieren kann es zu einer Verstopfung führen. Am besten zum Tierarzt, der kann abklären welche genaue Ursache die Verstopfung hat.

Krallen

Dienen der Katze zum Schutze des Krallenbeins. Sie stellen dolchartig gekrümmte, scharfe Horngebilde dar, die beim Laufen durch Sehnen der Zehenstreckmuskeln in Hauttaschen zurückgezogen werden und somit keine Bodenberührung haben. Daher bleiben die Krallen stets scharf. Die Krallen der Vorderpfoten sind größer und kräftiger als die der Hinterpfoten. Für die Katze sind die Krallen wichtige Waffen im Kampf mit Rivalen, aber auch beim Beutefang und zum Festhalten beim Klettern sind sie unentbehrlich.

Krallenentfernung

Nur aus medizinischen Gründen dürfen die Kallen chirurgisch entfernt werden. In Deutschland ist zum Glück, wegen Tierquälerei, die Amputation der Kallen verboten.

Kreuzung

Paarung zwischen Katzen verschiedener Rassen. Die moderne Genetik geht allerdings davon aus, dass es eine Reinzucht in der Tierzucht nicht geben kann und jede Verpaarung eine Kreuzung darstellt.

Kryptorchismus

Fehlen eines oder beider Hoden im Hodensack durch unterbliebenen Abstieg. Nahezu ausschließlich bei Edelkatzen. Beidseitige Kryptorchiden sind unfruchtbar, einseitige sollten wegen der Erblichkeit des Leidens kastriert werden.
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