Magen - Darm - Entzündung
Gastroenteritis / Magenschleimhautentzündung
Magen-Darm Diät
In den meisten Fällen empfiehlt es sich, mit ihren Tierarzt gemeinsam, das Bestmögliche für ihre Katze, den Speiseplan zu erstellen.
Maine Coon
Ca. 1860 wurden Coon-Katzen (von racoon) erstmalig auf amerikanischen Ausstellungen gezeigt.
Sie stammten aus dem nordamerikanischen Staat Maine und gingen wahrscheinlich aus der Kreuzung von Angorakatzen mit getigerten Hauskatzen hervor.
Sie ist ähnlich der Perserkatze mittelgroß bis groß. Gesicht und Nase sind mittellang; die Augen der Maine Coon sind ein wenig schräg gestellt, groß und rund.
Die Farbe der Augen sollte vor allem klar sein.
Der am Ansatz breite Schwanz ist lang und buschig. Am Hinterkörper erscheint das glänzende Haar fülliger und länger als vorne. Es sollte fließend fallen und ist leicht zu pflegen.
Main Coon Katzen haben über den Augen eine Zeichnung, die einem "M" gleichkommt.
Das Wesen dieser Semi- bzw. Halblanghaar Rasse ist ruhig und verträglich, die Stimme leise und unaufdringlich.
Malayian
Die Malayan gehört zur Katzen-Rasse der Burma.
Die Malayan unterscheidet sich von ihr alleine durch die Farbe ihres Fells. Da die Burma laut Definition Braun ist, müssen alle anderen Farbschläge klassifiziert und anders benannt werden.
Die Malayan steht folglich für alle nichtklassischen Farbschläge wie z.B.
Chocolate/Champagne,
Blau
Lilac/Platinium
Diese Abspaltung der Burma existiert seit 1980.
Mammatumor
Mammatumor ist eine Geschwulst der Milchdrüsen, die bevorzugt in der zweiten Lebenshälfte auftritt.
Die anfänglich kleinen Gebilde wachsen unterschiedlich schnell und können auch, auf das benachbarte Gewebe angreifen.
Oftmals bösartig mit Tendenz zur Metastasierung (Tochtergeschwulstbildungen).
Gute Heilungschancen bestehen bei frühzeitiger Erkennung und durch operativer Entfernung.
Mandelentzündung
Angina - zeigt sich bei der Katze durch häufiges Gähnen und vereinzelt durch Würg- und Brechreize.
Mangelerkrankungen
Können schon bei jungen Kätzchen aufgrund einseitiger Ernährung auftreten. Durch ausgewogenes Futter kann dieser Mangel schnell ausgeglichen werden.
Manx
Hauptmerkmal dieser Rasse ist ihre Schwanzlosigkeit, die durch eine dominante Erbgutänderung hervorgerufen wird.
Erstmals wurden die Manx zu Beginn dieses Jahrhunderts auf der Insel Man in der irischen See aufgespürt.
Das offene Fell ist weich und fein und darf jede bei Katzen nur denkbare Farbe aufweisen.
Die Augenfarbe sollte im Idealfall derjenigen der Perserkatze entsprechen (Bernstein).
Typ und Wesen der Manx ähneln denen der British Shorthair. Die amerikanische Halblanghaar - Form der Manx ist in Europa noch selten und wird Cymric genannt.
Markierung
Über das Geruchssinnesorgan informieren sich Katzen gegenseitig durch Markierung mit Harn, selten mit Kot, die Sekrete von Schweiß- und Talgdrüsen werden gemischt mit Harn zur Markierung des Territoriums sowie zur Information innerhalb des Geschlechtslebens genutzt.
Hauptsächlich führen Kater das Spritzharnen aus.
Dazu treten sie rückwärts dicht an das zu kennzeichnende Objekt mit steif aufgereckten Hinterbeinen heran, den Schwanz mit zitternder Spitze steil nach oben gestreckt, und bestäuben dann mit fein zerteiltem Urinstrahl die Umgebung bis 1 m weit und hoch. Besonders häufig spritzen Kater in der Ranzzeit.
Aber auch manche Weibchen spritzen ab und zu in dieser Zeit, vor allem, wenn sie keinen Kater finden.
Kratzspuren von Krallenschärfen an Bäumen sollen auch Markierungs Wirkungen besitzen.
Haben Katzen Möbel mit Geruchsmarken versehen, so kann man, mit einigen Hausmitteln, versuchen sie davon abzuhalten. Man reibt solche Stellen in gewissen Zeitabständen wiederholt mit einer Knoblauchzehe, oder auch mit Pfeffer, Zitronen-, Rosen- oder Nelkenöl ein.
Auch bestimmte Sprays sollen Katzen vom Bespritzen abhalten, die Wirkung allerdings ist sehr zweifelhaft.
Eine Normalreinigung wird die Katze wohl lediglich dazu verführen ihre Kennzeichnung sofort zu erneuern.
Mastitis
Unter Mastitis bezeichnet man eine Entzündung der Milchdrüsen.
Beginnt meist als Milchstauung aufgrund von Tod oder zu schnellem Absetzen der Jungen.
Bei geduldigen Katzen kühlende Umschläge anlegen, doch meist sind Antibiotika und eine chirurgische Behandlung notwendig.
Eine Entzündung der Milchdrüsen aufgrund von Tod oder zu schnellem Absetzen der Jungtiere. Kühlende Umschläge, wenn sie es zulässt, nehmen der Kätzin ein wenig den Schmerz. Doch meist sind Antibiotika und sogar eine OP notwendig
Megakolon
Krankhafte Erweiterung des Dickdarms.
Immer auffällig durch lang anhaltende Kotverstopfung.
Entweder angeboren oder als Folge von einseitiger, ballastarmer Ernährung.
Im Anfangsstadium durch ballastreiche Fütterung vollkommen heilbar.
Im fortgeschrittenem Stadium selbst durch Operation nicht immer heilbar.
Mendelsche Gesetze
Mendelsche Regeln.
Die Bildung der Keimzellen führt zur Verminderung der Chromosomenzahl im Zellkern um die Hälfte, die homologen Chromosomen werden einzeln auf die Gameten verteilt.
Das genetische Material kann somit bei der Befruchtung neu kombiniert werden.
Mendel erkannte die dabei auftretenden Gesetzmäßigkeiten. Er ist der Begründer des Uniformitätsgesetzes, des Spaltungsgesetzes und des Unabhängigkeitsgesetzes.
Meningoenzephalitis (FSME)
FSME: Bei der Frühsommer-Meningoenzephalitis handelt es sich um Viren, die ebenfalls vom "gemeinen Holzbock" übertragen werden und ist schwer zu erkennen. Da es keine genauen Symptome gibt, können Fieber und Störungen in der Motorik der Katze, erste Anzeichen dieser Krankheit sein. Sollten Sie in den gefährlichen "Zecken-Monaten" Auffälligkeiten bei Ihrem Haustier feststellen, die Sie sich nicht erklären können und die über Tage hinweg andauern, dann zögern Sie nichtlange und gehen Sie unbedingt zum Tierarzt Ihres Vertrauens und lassen Sie Ihr Tier auf Borreliose und FSME untersuchen! Der Tierarzt wird Ihnen, sollte er eine der beiden Krankheiten diagnostizieren, auch die passende Therapie empfehlen. Sie sollten auf jeden Fall wissen, dass solche Therapien sehr aufwendig sind und lange dauern können. Ihr Haustier, egal ob Hund oder Katze, wird es Ihnen danken! -siehe auch Zecken-
Menschliche Speisen
Gehören nur im Krankheits- und Sonderfall auf den Speisezettel einer Katze. Denn Menschliche Speisen sind zu stark Gewürzt um das es der Katze verträglich ist
Menschliches Fehlverhalten
Das Misstrauen einer Katze dem Menschen gegenüber beruht meistens auf, menschliches Fehlverhalten und schlechten Erfahrungen.
Mikrosporie
Hautpilzerkrankung
Sie wird durch Microsporum canis oder Microsporum gypseum hervorgerufen.
Bleibt jedoch meist ohne Symptome.
Die Katze spielt eine wesentliche Rolle als Überträger
Milben
Milben leben in der Haut ihres Wirtes und verursachen Hauterkrankungen, die zusammenfassend als Räude bezeichnet werden
Milchmangel
Aufgrund von Frühgeburt, bei oder nach schweren Erkrankungen, entzündlichen Veränderungen der Brustdrüsen oder Zitzen.
Relativ häufiges Auftreten bei Erstgebährenden oder übergewichtigen Katzen.
Durch Hormone oder regelmäßiges Anlegen der hungrigen Jungtiere häufig zu beheben.
Die Gabe von Vitaminen und Eiweiß kann die Milchproduktion des Muttertieres unterstützen.
Milchtritt
Tretende Bewegung der Vorderpfoten.
Diese Bewegung wird von den Katzenbabys beim Säugen ausgeführt um die Milchproduktion der säugenden Kätzin zu fördern.
Bei Jungtieren, die zu früh von der Mutter getrennt wurden, bleibt der Milchtritt meist ein Leben lang erhalten.
Mineralstoffmangel
Im gesunden Organismus werden die notwendigen Elektrolyte (Na, K, Mg, P, Ca, Chloride) durch den Stoffwechsel (Darm und Nieren) im erforderlichen Gleichgewicht gehalten.
Deshalb sind Störungen vor allem bei erheblichem Flüssigkeits- und Elektolytverlust durch Erbrechen und Durchfall, aufgrund von Erkrankungen der Nieren, Leber, Magen und Darm zu erwarten.
Mundgeruch
Eine Katze riecht immer leicht aus dem Mund, aber man muss unterscheiden lernen, ob es sich um normalen oder krankhaften Mundgeruch handelt.
Evtl. steckt eine bakterielle Besiedelung der Mundhöhle dahinter.
Seltener bedingt eine Funktionsstörung der Filterorgane, besonders der Nieren, den üblen Geruch. Wenn ein Tier fauligen Mundgeruch hat, liegt eine Erkrankung der Zähne oder des Zahnfleisches vor.
Dabei entstehen giftige Stoffe, die schwerwiegende Schäden in Leber und Niere bewirken können.
Da diese Organe besonders empfindlich sind und ihre Erkrankung eine der häufigsten Todesursachen bei Katzen darstellt, wird klar, wie wichtig ein guter Zustand der Mundhöhle und der Zähne ist. Immer wieder Kontrolle und ins Maul schauen.
Mykosen
Mykosen sind durch Pilze bedingte Erkrankungen.
Entweder als Dermatomykosen oder Systemerkrankungen.
Durch vorausgegangene Antibiotika-Behandlungen wird die Abwehrkraft soweit geschwächt, dass sich verschiedene Schimmelpilze im Darm, den Lungen oder anderen Organen ansiedeln und lebensgefährliche Erkrankungen verursachen können.