Paarung
Die Paarungsbereitschaft signalisiert bei Weibchen die Rolligkeit, bei Männchen die ständige Markierung und das häufige Lecken des erigierten Penis.
Erst bei starker Rolligkeit zeigt das Weibchen gegen Ende des Paarungsvorspiels die Begattungsaufforderung mit dem sogenannten Präsentieren.
Bei der Paarung packt das Männchen, das Weibchen mit dem Nackenbiß und tritt erst mit der Vorderpfote, danach auch mit der Hinterpfote über sie. Nach einem schrei der Kätzin und auf dem Boden wälzend, hat die Befruchtung stattgefunden. Dieser Vorgang kann sich mehrmals, zwischen Katze und Kater abspielen
Paarungsvorspiel
Werbung Balz.
Begegnet ein Männchen in dieser Phase einem Weibchen, so versucht es durch Köpfchengeben und Analkontrolle eine Annäherung.
Wenn bei ihr die Rolligkeit einsetzt beginnt auch sie das Paarungsvorspiel.
Kommt das Männchen dem Weibchen überraschend zu nahe, so flieht es zunächst, jedoch in immer kürzer werdenden Abständen.
Dieses Verhalten bezeichnet man als "Kokettierflucht".
Gegebenenfalls kann sich dieses wechselseitige Zeremoniell, welches der Stimulation der Paarungsbereitschaft dient, über mehrere Tage erstrecken.
Wenn das Weibchen den Höhepunkt ihrer Rolligkeit schon erreicht hat enthält das Paarungsvorspiel und die Paarung wird sofort vollzogen.
Panleukopenie
Der Fachausdruck für Katzenseuche.
Zum Teil starke Verringerung aller weißen Zellen des Blutbildes
Panophthalmie
Nicht selten die vollständige Zerstörung des gesamten Auges, durch eine eitrige Entzündung. Durch eine Infektion, eines Unfalles oder einer Beißerei. Meistens operative Entfernung
Particolor, Bicolor
Mehrfarbig, Zweifarbig
Partnerwahl
Da meistens mehrere Kater gleichzeitig für die Selbe Kätzin buhlen, kommt es zu Rivalenkämpfen die heftig enden können. Ganz gleich ob Sieger oder Verlierer, es ist nicht ausschlaggebend für wenn sie sich entscheidet.
Jahrelang gehen manche Kätzinen immer wieder mit dem gleichen Kater zusammen.
Paß
Der neue EU-Pass wird vom Tierarzt ausgestellt und beinhaltet Daten zu Impfungen und tierärztliche Untersuchungen. Identifiziert werden die Tiere über ihre Tättowiernummer oder Mikrochip.
Passereffekt
Spezieller Zuchtwert, der die Kombinationseignung von Zuchtlinien zur Erzielung von Kreuzungstieren bestimmt, die durch Heterosis weitgehend Einheitlich und den Ausgangslinien überlegen können.
Peke-Face
Die meist rotgestromte Katzen, die nach Körperbau und Fellbeschaffenheit zu den Perserkatzen zählen.
Die Nasenlöcher sind fast zwischen den Augen, sowie es nach dem Standard für dieses Rasse gilt, kurze Nase und flachgedrückt. Bei der Peke-Face ist es anders als bei den anderen Rassen, da sie nur die Varietäten Rot und Rot Tabby Farben hat.
Peritonitis
Bauchfellentzündung.
Verursacht durch verschiedenste bakterielle Erreger.
Stets sehr ernste mit hohem Fieber verbundene Erkrankung die sich durch Appetitlosigkeit und bei Berührung, einen schmerzempfindlicher Bauchraum, auswirken kann.
Es bestehen Heilungschancen durch sorgfältiger Pflege und einer gezielten Antibiotika Behandlung.
Perser
Unter den Langhaarkatzen hat sich der Perser, als die erfolgsreichste Rasse erwiesen.
Im Wesen sind sie ruhig, zurückhaltend und selbstbewußt. Der Ursprung dieser Rasse liegt in einer Kreuzung zwischen Angora und persischen Langhaarkatzen.
Die ersten Perser sind mit dem heutigen keinesfalls zu vergleichen. Im heutigen Stand sind sie groß, stämmig, mit dichtem, seidigen, langem Fell, einem kurzem massivem Körper und kleiner Nase.
Im Wesen sind sie ruhig, zurückhaltend und selbstbewußt.
Seit ca. 20 Jahren ist es vielen gewissenhaften Züchtern gelungen, Typvolle, dem Rassestandard entsprechende, aber kerngesunde Perser zu züchten.
Pfoten
Unter den fellbedeckten Pfoten befinden sich kleine, mit starker Hornhaut überzogene Polster. Die in einer Hülle verborgenen Krallen erlauben es der Katze, sich auf unebenem Gelände oder rauhen Flächen zu bewegen, ohne sich dabei zu verletzen.
Pheromone
Soziohormone.
Diese Stoffe werden vom Kater als auch von der Kätzin ausgeschieden und durch die Nase wahrgenommen.
Sie spielen im Sozialverband, in der Beziehung zwischen den Geschlechtern und bei der Prägung eine bedeutende Rolle.
Sie werden unter anderem über Stoffe der Duftdrüsen ausgeschieden
Pigmente
Bestandteile der Zellen mit Eigenfarbe
Das bekannteste Pigment ist das u.a. in der Haut gebildete Melanin; schwarz
Zu den Eumelanin gehören Farbnuancen wie blau, braun, lila. Dem Phaeomelanin werden, gelb und rot zugeschrieben
Pilze / Hautpilze
Fast alle Haus- und Nutztierarten können von Hautpilzen befallen werden und auch dem Menschen.
Tausende von Pilzsporen, in mikroskopisch kleinen Organismen siedeln sin in Fell und auf der Haut an.
In jeglicher Art, über direkten, übertragenen und berührten Kontakt kann die Erkrankung von Tier zu Tier, vom Tier auf den Menschen und vom Menschen aufs Tier übertragen werden.
Befallende Tiere haben hauptsächlich an Kopf, Hals, in Ohr Nähe oder an Gliedmasen kreisrunde, haarlose Hautveränderungen.
Sie sind mit meist juckendenSchuppen oder Borken belegt und mit einem roten, entzündeten Randsaum begrenzt.
Deshalb sollten alle Tiere (auch Menschen) mit deutlichen Hautveränderungen frühzeitig ärztlich untersucht werden. Um Klarheit zu schaffen, ist eine Laboruntersuchung zur sicheren Diagnose erforderlich.
Beim Menschen beginnt die Erkrankung mit einem rötlichen, linsengroßen schuppigen und juckenden Fleck, meist an Unterarmen, Beinen oder im Gesicht, der nach außen wächst, während die Mitte abheilt.
Bei nicht Behandlung können sich, auf den gesamten Körper, zahlreicher solcher Herde ausbreiten.
Am behaarten Kopf können rundliche, kahle, grauweiß beschuppte und juckende Flecken entstehen.
Zur Behandlung bei Tier und Mensch stehen Pilz- und sporenabtötende Salben, Lotionen, Sprühlösungen und Tabletten zur Verfügung.
Die Heilung kann viele Wochen in Anspruch nehmen und auch wenn keine Hautveränderung mehr zu sehen ist, sollten die Pilzabtötende Präparate für einige Zeit hinaus, weiter in Abständen genommen werden.
Weiterhin sollte auf besondere Hygiene im Umgang mit hauterkrankten Tieren (Menschen) geachtet werden.
Pneumonie
Lungenentzündung.
Aus einer Bronchitis entwickelt sich häufig eine Lungenentzündung die in verschiedenen Formen auftritt. Im Vordergrund bei Katzen, steht die sogenannte Bronchialpneumonie. Pneumonien können bakteriell oder viral bedingt sein, aber auch in gemischter Form. Auch Schmarotzer wie die Wurmlarve kann in die Lunge geraten und eine Lungenentzündung bewirken. Der Allgemeinzustand des Kätzchens wird durch hohes Fieber, keinen Appetit und schwerer Atmung geschwächt.
Die Behandlung wird vom Arzt durchgeführt.
Puls
Bei der Katze liegt im normal Fall der Puls bei 100 bis 140 Schläge in der Minute.