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Mein kleines Katzenlexikon

Hier ist eine kleine Sammlung von Begrifflichkeiten, die Katzenhalter oder denen die es werden wollen, eine Hilfe sein kann.

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Salmonellosen

Salmonellosen sind Darminfektionen aufgrund sehr weit verbreiteter Bakterien. Wie alle Säugetiere können Katzen träger von Salmonellose sein. Vor allem bei Tieren/Menschen mit einer Immunschwäche, kann eine Salmonellose schwerwiegende Folgen haben. Katzen kein rohes Schweinefleisch und auf keinen Fall rohes Geflügel füttern. Anzeichen für eine Erkrankung sind fieberhafter Durchfall und Erbrechen. Erkrankte Tiere einzeln halten und persönliche Hygiene besonders beachten. Ohne krank zu sein sind etwa 3-5% aller Katzen Salmonellenträger und Salmonellenausscheider.

Scheckung

Als Schecken werden zwei-oder mehrfarbige Katzen mit flächiger Verteilung des Pigments bezeichnet. Das Gen „S“ verursacht eine weiße Scheckung im Katzenfell, selten sind damit auch ein oder zwei blaue Augen verbunden. Diese Katzen haben häufig einen hohen Anteil weiß und/oder das Fell um die Augen ist weiß.

Scheinträchtigkeit

Durch die induzierte Ovulation(Eisprung) wird die Katze manchmal scheinträchtig mit allen Merkmalen, ohne das ein Ei befruchtet wurde.

Scherpilzflechte (Trichophytie)

Sehr ansteckend, von einem Pilz verursachte Hautkrankheit. Sie bewirkt ringförmige, von einem Zentum aus wachsende Flecken, die ultraviolettes Licht deutlich sichtbar macht. Bei Behandlung durch den Tierarzt. Bei Scherpilzflechteverdacht ist das befallende Tier mit Handschuhen anzufassen, da sich auch Menschen anstecken können

Schieber

Innenzwinger

Schildpatt

Diese Samtpfoten mit dreifarbigem Fell gibt es als Bauernhofskätzchen und als Reinrassige. Im Volksmund werden sie „Glückskatze“ genannt. Unter Züchtern wird die seltene Fellfärbung Tricolor (schwarz,rot und) oder Schildpatt (nur schwarz und rot gefleckt) genannt. Glückskatzen sind fast immer weiblich, weil die Farbe geschlechtsverbunden weitervererbt wird. In Einzelfällen, dann ist eine männliche Schildpattkatze meist Unfruchtbar, kann also keine Babys zeugen.

Schmarotzer

Tierische Parasiten, welche in oder auf der Katze leben.

Schnurren

Es entsteht durch stetige Schwingung der Stimmbänder unter reflektorischem Ein- und Ausatmen. Es gilt im allgemeinen als Ausdruck der Zufriedenheit, des Wohlbefindens und der Sicherheit, ist aber nicht unbedingt damit verbunden, da es auch von erkrankten Tieren oder unter Schmerzeinfluß geäußert wird.

Schock

Nicht nur bei schweren Verletzungen sondern auch Insektenstiche können bei Katzen einen Schock auslösen. Atem und Puls sind sehr schnell und das Tier fühlt sich kalt an (wickeln sie die Katze in eine Decke) und ist schwach. Zahnfleisch und Bindehäute sind sehr blass. Suchen sie schnellstmöglich ihren Tierarzt auf!!!

Schuppen

Eine gesunde Katze hat eine elastische, von Schorf und Schuppen freie Haut. Schuppen deuten auf Floh- oder Bandwurmbefall, eine Hautallergie oder eine andere Krankheit hin. Fragen Sie ihren Tierarzt um Rat

Schwanz

Form, Länge und Dichte des Schwanzes tragen viel zum Erscheinungsbild der Katze bei. Der Schwanz dient aber auch als Ruder und hilft der Katze, das Gleichgewicht zu bewahren. An der Haltung und Bewegung des Schwanzes lassen sich Stimmungen und Gefühle der Katze ablesen

Schwanzdrüsen

Duftdrüsen an oberen Schwanzwurzelbereich, die der Kater als Duft- und Markierungsorgan benützt.

Schweißdrüsen

Schweißdrüsen sind bei Katzen vollständig ausgebildet und sitzen vor allem im Rückenbereich, im Bereich der Zitzen, an den Ballen sowie am äußeren Gehörgang. Sichtbaren Hautschweiß zu bilden sind Katzen nicht in der Lage.

Schwimmvermögen

Katzen gelten als ausgesprochen wasserscheu! Alle Katzen können aber, falls notwendig, sich fortbewegen/schwimmen. Trotz ihrer Schwimmfähigkeit passiert es häufig, dass Katzen in Badewannen, Teichen, Wassertonnen u.a. ertrinken, da sie nicht in der Lage sind sich an den Meist höheren Rändern oder Ufern festzukrallen um sich heraus zu ziehen. Mit Deckel für die Tonnen, Brettinseln, festgespannten Netzen, Absperrungen oder einem flachen Wasserufer können sie schlimmeres verhindern. Achten sie einfach mal darauf, was sie für „Wassergefahren“ in ihrem Häuslichen Umfeld haben.

Scottish Fold

Schottische Hängeohrkatze. Die typischen nach vorn und unten gefalteten Ohren der Scottish Fold Katze sind erblich bedingt. 1961 auf dem Schottischen Bauernhof wurde die erste weiße Katze mit Faltohren geboren. Die Katzeneltern waren ganz gewöhnliche Hofkatzen, jedoch die gefalteten Ohren waren das Resultat einer spontanen Mutation (sprunghaft auftretende Veränderung im Erbgut) und von dieser Katze stammen die Scottish-Fold-Katzen ab. Mit normal Ohren werden die Kätzchen geboren, die nach vier Wochen aber nicht mehr in die Höhe, sondern abgeknickt nach vorne wachsen. Heute sind die Folds vor allem in den USA beliebt, werden jedoch auch in Europa, Deutschland, Russland und Australien gezüchtet, mit ihren stämmigen Beinen, dicken Schwanz und runden Kopf.

Sehvermögen

Das Sehvermögen der Katze hilft ihr auch bei nächtlicher Jagd. Eine reflektierende Schicht hinter der Netzhaut erlaubt es ihr, mit geringsten Lichtmengen zurechtzukommen und auch bei Nacht zu Jagen; Außerdem hat sie ein großes Gesichtsfeld und sie kann räumlich sehen, damit Entfernungen exakt einschätzen. Am Tag ist das Sehvermögen allerdings nicht so gut wie beim Menschen: Katzen sehen eher Bewegungen als Details und nehmen wahrscheinlich nur ein eingeschränktes Farbenspektrum wahr. Experten schließen daraus, dass die Katze nur in verschiedenen Schattierungen von Hellblau sehen kann. Die schlitzförmigen Öffnungen garantieren, dass Licht auch auf die Randzonen der Augenlinsen einer Katze fallen und ermöglichen ihr so ein schärferes Abbild der Umwelt zu sehen. Im Alter verliert die Iris der Katze nach und nach an Farbe, das hat jedoch keine Konsequenzen für die Sehfunktion.

Seidenhaar

Rassetypisch bei Siamesen, Burmesen und orientalischen Kurzhaar. Diesen Rassen fehlt die Unterwolle, dafür hat sie, ein festes, kurzes, glänzendes-seidiges Haar.

Selektion

Auslese. Natürliche Selektion (Zuchtwahl) wirkt - im Gegensatz zur künstlichen Zuchtwahl durch den Menschen bei der Domestikation - auf das Individuum als Ganzes, also auf alle Organe, es werden also alle Organe optimiert - künstliche (durch den Menschen) Zucht: ein Merkmal, z. B. Farbe Letztlich muss sie bei allen Zuchtmethoden und -verfahren durchgeführt werden

Siamesen

Siamesen auch Siamkatze genannt, gehören zu den Rassekatzen. Ende des 19. Jahrhunderts gelangten die ersten Siamkatzen als Mitbringsel von Siam nach Großbritannien und stammen wahrscheinlich ursprünglich aus der möglicherweise heutigen Bengalkatze oder der Nubischen Katze ab. Die schlanke, hochbeinige und elegante Katzen mit langgestrecktem und geschmeidigem Körper, die in die Gruppe der Teilalbinos gehören. Daher sind die Points, also die Ohren, Gesichtsmaske, Füße und der Schwanz in der jeweiligen Farbe gefärbt, die Augen, ihr Markenzeichen, sind immer blau.

Sinnesempfindungen

Die Sinne der Katze sind auf ihr Leben als Raubtier auf das Volkommenste ausgerichtet und die des Menschen bei weitem überlegen sind. Sie verfügt zunächst über die gleichen Sinne wie der Mensch, nämlich Wie der Mensch verfügt die Katze über Seh-, Gehör-, Geruchs-, Tast- und Geschmackssinn, noch dazu kommt der Gleichgewichtssinn, der zwar grundsätzlich auch beim Menschen vorhanden ist, bei der Katze aber weitaus besser funktioniert. Ortssinn und das Jacobson´sche Organ, das ihnen eine besondere Chemokommunikation ermöglicht.

Sinneshaare

Den Sinneshaaren verdankt die Katze Ihren sehr guten Tastsinn, die zwischen den Fellhaaren wachsen. Sie sind deutlich stärker als die übrigen Wollhaare und befinden sich nicht nur im Gesicht der Katze, wo die Barthaare sehr lang wachsen und sehr gut zu erkennen sind. Etwa 30 Schnurr- und Barthaare finden wir auf Ober- und Unterlippe, an den Backen und über den Augen 12 und je fünf Tasthaare zusätzlich an den Vorderpfoten. Weil diese Haare sich mit kräftigen Wurzeln verankern, kann die Katze ihre Umwelt hervorragend "erfühlen", die mit unzähligen sensiblen Nerven und Muskeln ausgestattet sind. Sogar auf Luftdruck- und Temperaturschwankungen, kleinster Berührung und Vibrationen reagieren diese Haare der Katze.

Sinusitis

Chronischer Katzenschnupfen kann zu einer Nasennebenhöhlen Entzündung führen. Die weder mit Antibiotika oder einer OP sicher zu heilen ist.

Skorbut

Durch Mangel an Vitamin C verursachte Krankheit. Sie kann Katzen jeden Alters befallen, wenn sie mangelhaft ernährt werden. Symptome sind Hautblutungen, manchmal Geschwüre im Maul, Skelettveränderungen und meist Blutarmut. Wird mit vitaminreicher Kost (frischer Leber, Milch, Gemüse, Vitamin-C-Zusätzen) und vom Tierarzt verordneten Medikamenten behandelt

Snowshoe

Die Snowshoe-Katze (deutsch: Schneeschuh) ist eine Katzenrasse die nach ihren auffälligen weißen Pfoten benannt ist. Diese Katze vereint die Abzeichen einer Siamkatze mit weißen Partien. Sie hat vier weiße Pforten, sowie ein umgedrehtes weißes V im Gesicht, mitunter auch im Brustbereich. Sie ist eine kraftvolle und ausgewogen wirkende Kurzhaar-Rasse

Speichelsekretion

Da die Nahrung der Katze aus saftigen Fleisch und Beutetieren besteht produziert die Katze relativ wenig Speichel

Sphynx

Die Sphynx oder Sphinx, benannt nach der altägyptischen Sphinx, ist eine kanadische Katzenrasse und durch Mutation entstanden. 1966 kam in Kanada in einem sonst normalen Wurf ein haarloses Katzenbaby zur Welt. Mit ihm wurde die Sphynx herangezüchtet, die auf englisch „ Canadian Hairless“ oder „Moon Cat“ genannt wird. Schon aus dem Altertum existieren Berichte von haarlosen Katzen und als bekannte Halter haarloser Katzen galten auch die Azteken. Die Zuchtlinien der heutigen Sphynx-Katzen stammen allerdings von Katzen aus Kanada.

Springen

Um ein vielfaches ihrer Körperlänge können Katzen überspringen, womit sie ihren Schwanz, in jeder Art von Sprung, als Steuerung zum Ausbalancieren benützen. Abwärts in die Tiefe hat die Katze auch kein Problem, oft ist etwas höher, fast besser für die Katze, denn dann hat die Katze die Möglichkeit sich beim Fallen, sich blitzschnell (Umdrehreflex) in die richtige Richtung nach unten zu drehen und Federt gekonnt ab. Auch hohe Mauern sind für die Katze kein Hindernis

Spulwürmer(Ascariden)

Parasiten, die in den Eingeweiden der Katze leben. In seltenen Fällen befallen sie auch Menschen. Manchmal sind sie so zahlreich, das sie sich zu Knäueln zusammenballen und Verstopfungen bewirken. Eine säugende Katze kann Spulwurmlarven auf die Jungtiere übertragen. Vernachlässigter oder nicht erkannter Wurmbefall kann in fortgeschrittenem Stadium Gewichtsverlust, aufgetriebene Bäuche, mattes Fell, Erbrechen, Krämpfe und eine fortschreitenden allgemeine Schwächung der Tiere nach sich ziehen. Er ist bei Jungkätzchen Lebensgefährlich. Die Eier der Spulwürmer lassen sich im Kot nachweisen

Sterilisation

Unfruchtbarkeitsmachung. Bei der Sterilisation (nicht zu verwechseln mit Kastration) wird die Fortpflanzungsfähigkeit des Katers dadurch aufgehoben, das der Tierarzt dessen Samenstränge durchtrennt. Bei der Kätzin erfolgt die Unterbindung der Eileiter. Die Hormonbildung bleibt sowohl bei Kater wie bei der Kätzin durch diesen Eingriff unbeeinflusst, so das auch die für den Menschen unangenehmen Erscheinungen bei der Ranzzeit bzw. Rolligkeit weiterbestehen. Sterilisationen haben deshalb weinig Sinn.

Stomatitis

Geschwürige Entzündungen der Mundschleimhaut, verursacht durch zu heißes Futter, Zahnfleischentzündungen oder ein Infektionskrankheit. Die Katze verkriecht sich, ist sehr durstig, sondert übermäßig viel Speichel ab und mag keine Nahrung zu sich nehmen. Übler Mundgeruch, gerötete und leicht blutende Mundschleimhaut sind Anzeichen dafür. Die Behandlung gestaltet sich problematisch, da die Ursachen nicht immer erkannt werden. Behandlung nach Anweisungen des Tierarztes.

Streunen

In der Brunstzeit unternehmen, vor allem die männlichen Tier, aber auch die Weibchen zum Teil recht ausgedehnte Wanderungen, die beträchtlich über die Grenzen der eigenen Territorien hinausgehen.

Stromung

Marmorzeichnung, Leier-, Austern- oder Rädermuster.

Suchautomatismus

Suchreflex der Neugeborenen nach der Mutter und den Wurfgeschwistern und vor allem der Milchquelle mit pendelnden Suchbewegungen des Kopfes. Fallen Neugeborene aus dem Nest, so geben sie Klage- oder Kontaktlaute von sich.

Systemmykosen

Pilzbedingte innere Erkrankungen, die einzelne Organe oder den Gesamtorganismus befallen
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