Taubheit
Eine Katze kann durch Verhärtungen des Gehörganges, Schmalzablagerungen, ein Loch im Trommelfell oder Folgen eines Katarrhs taub werden
Taurin
Der tägliche Bedarf einer Katze liegt bei 20 mg/kg Körpergewicht/Tag. Kitten, trächtige und säugende Katzen sowie alte Tiere haben einen erhöhten Taurinbedarf. Im Gegensatz zu Katzen können Hunde nämlich das Taurin selbst herstellen, Katzen sind nicht in der Lage Taurin selbst zu bilden. In vielen Fertigfuttersorten, vor allem Nassfutter, ist es nicht in ausreichender Menge vorhanden, da diese Substanz (die im rohen Fleisch vorhanden ist), beim Erhitzen zerstört wird. Taurin spielt eine wichtige Rolle bei der Synthes von Gallensalzen und damit auch bei der Aufnahme von Fetten. Außerdem verhindert sie die Degeneration der Netzhaut, das Zusammenklumpen von Blutplättchen, Herzerweiterung, nervöse Reizbarkeit und weitere Störungen.
Ein verantwortungsvoller Katzenhalter, sollte seine Katze keinesfalls mit Hundefutter ernähren!
Teaniasis
Bandwurmbefall.
Krankheitserscheinungen selten.
Der Bandwurm ist als platte, bandnudelartige, ca. 2cm lange Glieder im Kot erkennbar.
Die Behandlung ist nur dann sinnvoll, wenn die Zwischenwirte vernichtet werden.
Ausschließlich gekochtes Fleisch oder Fisch füttern
Telegonie
Auch als Fernzeugung bezeichnete unwissenschaftliche Annahme, wonach bei Rassenkreuzungen die weiblichen Zuchttiere bei allen späteren Geburten nicht rassereine Nachkommen hervorbringen.
Somit dürften Edelkatzen, die von einem Hauskater gedeckt wurden, nie mehr rassereine Würfe bringen.
Temperatur
Kurzhaarkatzen sollten eine Raumtemperatur zwischen 18 und 25°C, für Langhaarkatzen zwischen 14 und max. 23°C haben.
Bei Siamkatzen hat eine längere Haltung bei zu niedrigen Temperaturen eine dunklere Färbung des Felles zur Folge.
Thorax
Brustkorb
Tierische Fette
Katzen brauchen tierische Fette in ihrer Nahrung, weil sie sonst nicht in der Lage sind, essentielle Fettsäuren zu produzieren. Andere Tiere können Pflanzenöle zu diesen Fettsäuren verarbeiten, aber nicht die Katze. Ohne tierische Fette würde die Katze neben anderen ernsten Problemen Schwierigkeiten bei der Fortpflanzung, der Blutgerinnung und der Produktion neuer Zellen haben.
Die für Katzen wichtigen EFA (=, essential fatty acids) findet man nur in tierischen Fetten.
Katzen fressen ihre Beutetiere sozusagen mit Haut und Haaren, aber zumindest mit kleinen Knochen und den Innereien. Eintagsküken und Mäuse wären die artgerechte Ernährung für Katzen. Da aber die meisten Katzenhalter darauf verzichten werden, ihre Tiere so zu füttern, muss durch eine Mischung verschiedener Proteinquellen ein AS-Muster (AS=Aminosäuren) erreicht werden, das den Bedürfnissen von Katzen entspricht. Ein Futter muss zunächst den Energiebedarf decken.
Tiffany Cat
Sable Longhair
Die Tiffany ist eine Burmakatze mit langem Haar. Sie wurde in Nordamerika herangezüchtet und hat das warme Sealbraun(schwarzbraun) der Burma beibehalten. Das Fell ist halblang und seidig, entwickelt sich bei Jungtieren ziemlich spät, ausgeprägte Halskrause. Dunkles, warmes, gleichmäßiges braun
Tigerung
Ältestes Zeichnungsmuster der Hauskatzen.
Auf hell oder heller geticktem Haargrund sind dunkle Streifen verschiedener Farben ausgebildet.
Tötungsbiß
Drei verschiedene Formen von Nackenbiss bei Katzen: als Tötungsbiss, bei der Paarung, als Zugriff des Katers im Nackenfell der Katze oder beim Transport der Jungtiere durch das Muttertier. Alle Beutetiere, werden vor dem Auffressen durch einen gezielten Biss in den Nacken getötet. Normalerweise tritt der Tod der Beute daraufhin sofort ein.
Auch im Rivalenkämpfen wird der Tötungsbiss angewendet, doch flieht die unterlegene Katze meist bevor es zum äußersten kommt.
Toilette
Die Toilette ist ein wichtiger Bestandteil bei der Haltung von Katzen egal ob Drinnen- oder Freilauf Katzen, von deren Standort und Einstreumittel unter Umständen die Stubenreinheit der Katze abhängt.
Am besten eignen sich groß genug für Ihr Tier, Kunststoffschalen mit oder ohne Deckel, welche widerstandsfähig gegenüber Urin sind und deren Reinigung auch problemlos zu handhaben ist. Als Einstreu kann man die verschiedensten Mittel, wie z.B. Torf, Erde, Sand und Sägespäne verwenden. Die Toilette sollte möglichst weit vom Futterplatz an einer ruhigen Stelle untergebracht werden, da auch Katzen einen ungestörten Platz bevorzugen.
Tollwut
Lyssa, Rabies
Eine schwere Krankheit, die Hunde, Wölfe, Füchse, Mäuse und Katzen befällt. Der Tollwutvirus wird durch den Biss, aber auch durch Lecken und Berührung eines angesteckten Tieres übertragen. Ein Tollwutopfer sucht die Dunkelheit, ist reizbar, verkriecht sich, kratzt ohne Provokation und ist infolge einer Kehlkopflähmung unfähig zu trinken. Das Tier stirbt. Katzen werden selten angesteckt, da die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich mit einer erkrankten Katze in Berührung kommen, gering ist und die Krankheit immer seltener wird. Dennoch empfiehlt es sich, seine Katze gegen Tollwut impfen zu lassen, besonders wenn man in einer Gegend lebt, in der Tollwut, vor allem die Mäusen, festgestellt wurde.
Tonkinese
Eine nordamerikanische Kreuzungsrasse zwischen einer Siamesin und einer Burma. Die Tonkinesen haben die dunklen Abzeichen der Siam- und das dunkle Fell der Burma. Sie scheinen die besten Qualitäten beider Rassen mitbekommen zu haben. Tonkinesen können nie rein gezüchtet werden. Sie spalten sich immer wieder in Siam- und Burmafarbe auf (einzig bekannter intermediärer Erbgang bei Katzen).
Tonkinesen sind mittelschlanke Burmatypen mit seidig glänzenden, eng anliegendem Haar. Eine sehr neugierige, aktive Katze, die gerne Ausflüge unternimmt und Gesellschaft liebt. Sie lässt sich auch gut an der Leine führen.
Toxoplasmose
Die Toxoplasmose ist eine häufig auftretende Infektionskrankheit, die primär Katzen befällt. Der Erreger ist der Parasit Toxoplasma gondii, für den Katzen den Hauptwirt darstellen. Nur selten ruft die Erkrankung bei Katzen klinische Erscheinungen wie Durchfall hervor.
Die Katze ist gleichzeitig auch Zwischenwirt für Toxoplasmen. Sie trägt sie in sich, erkrankt aber meistens nicht sichtbar daran. Dies mindert jedoch nicht die mögliche Gefahr für den Menschen. Für die Katze verläuft die Erkrankung meist ohne schwere Folgen. Für den Menschen stellt sie allerdings prinzipiell ein Risiko dar einmal infiziert kann die Katze nämlich wieder für den Menschen infektiöse Oozysten (ist ein mikroskopisch sichtbares Entwicklungsstadium von Sporentierchen) ausscheiden, z.B. wenn sie an einer anderen Erkrankung leidet.
Die Katze nimmt bei dieser Infektion eine Sonderstellung ein. Nur sie ist Endwirt (und andere Feliden u.a. Luchs, Puma, Ozelot etc.) und nur sie scheidet Oozysten aus, die für den Menschen gefährlich werden können.
Toxoplasma gondii ist derzeit der einzige Vertreter der Gattung Toxoplasma. Nur die Katze und andere Feliden sind Endwirte.
Toxoplasmose ist i.d.R. gar kein Problem. Sie äußert sich beim Menschen wie eine leichte Grippe. Aber für den Fötus einer infizierten, werdenden Mutter kann es sehr schlimme Folgen haben. Während der Schwangerschaft sollte die werdende Mutter die Katzentoiletten meiden. Da kann doch der werdende Vater mal zur Schaufel greifen.
Trächtigkeit
Die Trächtigkeitsdauer beträgt ungefähr 65 Tage, obgleich die außerordentliche Variation von 58 bis zu 71 Tagen auch nachweisbar ist. Ein gewisser Spielraum muss vorhanden sein, doch ist eine präzise Information über den Tag wichtig, an dem die Eier sich gelöst haben, besonders wenn die Paarung sich über mehrere Tage erstreckt hat. Man sollte während der Trächtigkeit besonders gehaltvoll und abwechslungsreich füttern. Bereits nach 4 Wochen sind die Feten durch die Bauchwand zu spüren, in dieser Zeit sollte auf häufiges Herumtragen und Hochheben möglichst verzichtet werden.
Ca. ab der 5. Woche wird die Katze allmählich dicker und die Zitzen deutlicher, fester und beginnen sich rosig zu färben. Gewöhnlich schwellen sie erst kurz vor dem Werfen an.
Träumen
Bei schlafenden Katzen sind häufig Bewegungen der Pfoten, des Schwanzes und der Mimik zu beobachten. Auch Lautäußerungen sind zu vernehmen. Ob dies aber lediglich ein Abreagieren von Muskelimpulsen ist oder ob direkte innere Erregungen, bildhafte Empfindungen vorhanden sind, muss dahin gestellt bleiben.
Jedoch ist das Träumen für die Katze, wie auch für den Menschen, eine Erholung und Entlastung des Zentralnervensystems und somit unerlässlich, es sollte darauf geachtet werden, das die Tiere im Schlaf nicht unnötig gestört werden.
Tragstarre
Angeborenes Schutzverhalten der Jungtiere beim Nackenbiß der Mutter zu Transportzwecken.
Die Mutterkatze erfasst die Jungtiere mit vorsichtigem, aber sicherem Biß im Nacken um sie transportieren zu können.
Dabei fallen die Jungtiere in eine sogenannte Tragestarre, d.h. sie hängen mit leicht angezogenen Hinterpfoten völlig regungslos im Maul der Mutter. Dadurch wird eine Verletzungsgefahr durch die Zähne der Mutter weitgehend ausgeschalten.
Trichinellose
Der Befall mit Trichinen ist in Mitteleuropa bei Katzen sehr selten. Die Infektion erfolgt durch Aufnahme larvenhaltigen Fleisches. Die Larven bohren sich in die Dünndarmwand und entwickeln sich dort zu den adulten Würmern. Die von den Weibchen abgegebenen Larven gelangen über Lymphe oder Blut in die Skelettmuskulatur, wo sie als Wartestadium die Infektionsquelle für andere fleisch- und allesfressenden Tiere darstellen.
Ein geringer Trichinenbefall bleibt bei der Katze ohne Krankheitszeichen. Bei ausgeprägtem Befall können – wie beim Menschen (→ Trichinellose) – in der Phase der Darmbesiedlung zunächst Allgemeinstörungen, Erbrechen und blutiger Durchfall auftreten. Selten kommt es bei Katzen allerdings zu Muskelschwäche, Gangstörungen, Atemproblemen und Fieber durch eine Muskelentzündung infolge der in die Muskulatur eingewanderten Larven.
Tumor
Fortschreitende und sich oft verschlimmernde Gewebewucherungen in einem Organismus oder einem Organ. Es gibt Tumore in den innern Organen, der Haut und im Nervensystem.Meist sind Katzen betroffen. Gutartige Tumore lassen sich operativ entfernen und bilden sich nicht neu. Bei bösartigen Tumoren besteht die Gefahr von Metastasen: es bilden sich Tochtergeschwülste im Körper, die auch dann weiterwachsen, wenn der Haupttumor entfernt wird.